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Grußwort der Schirmherrin Renate Künast 

Liebe ASJlerinnen und ASJler,

wie der Name der Kampagne „Erste Hilfe für die Umwelt“ schon sagt, steht es nicht gut um unsere natürlichen Lebensgrundlagen: jeden Tag sterben 150 Tier- und Pflanzenarten aus, Flüsse und Meere verschmutzen und der Klimawandel verändert die Erde. Erste Hilfe ist also dringend nötig! Und zwar so, dass es dem Patienten Umwelt nicht nur kurzfristig, sondern nachhaltig besser geht. Es gilt, so zu leben, dass wir nicht mehr natürliche Ressourcen verbrauchen, als die Erde wieder nachliefern kann. Denn wir leben über unsere Verhältnisse – als ganze Gesellschaft, aber auch als Einzelne. Das können wir nur alle zusammen ändern. Es ist richtig und wichtig, dass große Umweltverbände spektakuläre Aktionen starten. Oder dass der gesamte Bundestag seit Oktober letzten Jahres Ökostrom bezieht – eine Anregung, die von uns Grünen kam. Aber langfristig helfen können wir der Umwelt nur, wenn alle mitmachen. Wir müssen anders produzieren, anders transportieren, anders reisen. Am Beispiel Klimawandel wird es deutlich – immer wenn wir Auto fahren oder Strom verbrauchen tragen wir zur Klimaerwärmung bei. Das heißt umgekehrt auch: immer wenn wir nicht mit dem Auto fahren oder den Fernseher ganz ausmachen statt auf Standby zu schalten, helfen wir mit, das Klima zu schützen. Genauso übrigens, wenn wir weniger Fleisch essen. Denn unser hoher Fleischkonsum in den Industrieländern trägt mit zur Erderwärmung bei, weil massenhaft Regenwald abgeholzt wird, um Futter für die Rinder und Schweine anzubauen, die wir essen. Klimaschutz geht auch durch den Magen. Jede Tat ist wichtig. Wenn sich eine ASB-Jugendgruppe vornimmt, auf ihren Jugendfreizeiten und Zeltlagern kein Plastikgeschirr mehr zu verwenden, ist das schon ein größerer Schritt. Oder wenn die ASJ bei ihren internationalen Reisen darauf achtet, weniger zu fliegen und öfter mit der Bahn zu reisen. Noch besser wird es, wenn viele ASJ-Gruppen in ganz Deutschland Aktionen für den Umweltschutz machen und mit anderen über ihre Ideen diskutieren. Dann wird aus Erster Hilfe schnell ein Großeinsatz für die Umwelt. Deshalb freue ich mich über Eure Kampagne und wünsche Euch viele gute Umweltschutzideen und viel Erfolg bei der Umsetzung!

Eure Renate Künast

 

 

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Stand: 09.07.2009 23:04:40